Die Freiburger Agronauten sind im „Allmende-Kontor“ gelandet

PilzanbauworkshopDienstag. Die Freiburger Argonauten sind im „Allmende-Kontor“ auf dem ehemaligen Tempelhofer Flughafen sicher gelandet. Ein wunderschönes Dorfplatzfest mit eigenem Küchenwagen mit Suppen, Vollkornbrot und Salatbar, vor allem aber Kurzworkshops besonders zu Frage der Eß- und Agrarkultur, dem städtischen Pilzanbau, dem richtigen Kompostieren etc. versetzte den Allmende-Kontors-Garten am Vorabend zum ersten Mai in eine sehr freundliche lebendige und teilweise märchenhafte Atmosphäre. Zahlreiche „Vorort-Gärtnerinnen“ kamen zumindest zeitweilig vorbei, freuten sich, daß es einmal wieder eine gemeinsame Feier gab und begrüßten die ihnen bekannten der Allmende-Kontors-Gründer-Gruppe per Handschlag. Viele von ihnen brachten einen Reissalat oder ähnliches für das leibliche Wohl der Teilnehmenden. Zwei Uni-Seminargruppen, eine davon aus New York, waren mit großem Interesse an allem mit von der Partie. Als zum Schluß die Berliner Musikerin Ellen Meyer nach einem schwungvollen Auftritt der Trommlerinnengruppe auch noch ihre westafrikanischen polyphonen Kora mit etwa 20 Saiten spielte, verfielen die Anwesenden in einen sozusagen Trance-artig entzückten Zustand. Sogar die vorher in den neu irgendwo aufgetriebenen Rettungsinseln so wilden Kinder flüsterten jetzt nur noch ergriffen… Es scheint, als sei die Idee der Organisatoren, ganz besonders Niels Rickert unter Assistenz von Gerda Münnich vom Allmende-Kontor, zu versuchen, die Notwendigkeit von „Schönheit“ mit dem Nachdenken über das Lebensnotwendige zu verbinden, gelungen.  Für die beiden und ihre Gäste und Helfer aus Freiburg, Berlin, New York war erstaunlich wie und das ein solche Fest aus dem Off und via Interneteinladung von Mitspielern wie den Musikanten so gut gelingen kann. Zum Schluß entfleuchten viele Menschen vor der Kälte, ich hoffe, daß Niels genügend Helfer blieben, vor dem Sonnenuntergang abräumen zu können…
Bln, den 30.4. 2013