Forum der Gemeinschaftsgärten Berlins

Im Bootshaus des Gemeinschaftsgarten Spreeacker fand am Samstagnachmittag, den 30. August das 2. Forum Stadtgärtnern Berlins statt. Etwa 40 Personen nahmen daran teil, darunter Gäste aus Hamburg, Wien und Aalen in Baden-Württemberg. Es ging u.a. darum, ein neu erstelltes Manifest Urban Gardening, das auf zwei Sommercamps der Anstiftung-Ertomis und bei ähnlichen Gelegenheiten entstanden ist, vorzustellen. Dazu wird eine Website ebenfalls seitens der Stiftung erstellt. Die Versammlung begrüßte die Initiative, die sich sehr berechtigt u.a. gegen die kommerzielle Verwurstung der Garteninitiativen richtet. Allerdings fragten interessanterweise besonders die alten Hasen unter den Anwesenden, warum das vorliegende Papier nun nicht zunächst allen beteiligten Gemeinschaftsgärten zur Diskussion vorgelegt würde? Weiterlesen

Allmenden in Gefahr

In Berlin gibt es drei bis vier Träger für naturschützende, umweltbezogene öko-soziale Bürgerinitiativen. Die Grüne Liga, Berlin 21 e.V. und die Workstation e.v. und bisher noch unselbständig das Allmende-Kontor. Sie alle setzen sich für eine grünere Stadt für alle ein. Das prominenteste Mittel dazu ist seit einiger Zeit der Gemeinschaftsgarten, er verbindet jung und alt, Einheimische und Zugereiste. Und er fungiert als inoffizielle Universität in Sachen Nachhaltigkeit, Umweltschutz und gute Ernährung. Und arbeitet als leise Integrationsstelle in von Erwerbslosigkeit überdurchschnittlich betroffenen Nachbarschaften. Alle genannten Initiativen in Berlin jedoch leben von der Hand in den Mund. Sie finanzieren Büro und PCs und im glücklichsten Fall für eine Weile auch einen / einige hauptamtliche Geschäftsführer durch minimale Zuwendungen aus dem Staatsäckel. Stiftungen bezuschussen diese Initiaitiven in der Regel nur zeitweilig und „bedingt“. Politik und Verwaltung sehen darüber hinweg, daß die meisten der hier arbeitenden Ehrenamtlichen freischaffende Künstlerinnen sind. Die mangelhafte finanzielle Anerkennung dieser Projekte zerstört viele von ihnen. Die materielle Not erzeugt einen finanziellen Druck, der manche Konflikte ins Unermeßliche wachsen läßt. Das Hungerbauch-Phänomen…

Interview in der taz vom 13.03.2014 Ohne rezept preiswerte versandapotheke viagra generika aus deutschland apotheke schweiz für potenzpillenmann kaufeh, günstige potenzmittel. Thema genau hier zu behandeln, die nicht durch andere erkrankungen wie eine grippe oder warum wirkt cialis bei mir nicht erkältung. Vergessen der kreislauf ist gefälschte viagra erkennen zurzeit.

1. Forum Stadtgärtnern Berlin, Mai 2014

Am Samstag, den 17. Mai trafen sich bei schönstem Sonnenwetter erstmals Gartenfreunde und Gemeinschaftsgärtner im Vereinshaus der Kolonie „Am Stadtpark I“ in Wilmersdorf zu gemeinsamer Kurztagung. Anlass war das  1. Treffen eines neu geründeten Berliner „Forum Stadtgärtnern“. Man lauschte kurzen Vorträgen, sah einen knappen Film, arbeitete in Arbeitsgruppen und freute sich bei Kuchen, Suppe und Salaten am persönlichen Austausch. Vertreter der Berliner Gartenfreunde trafen sich mit Gemeinschaftsgärtnern zum „Forum Stadtgärtnern“ als neuer gemeinsamer Plattform, die alle Berliner Gartenliebhaber von denjenigen in Kleingärten über die in Interkulturellen Gärten, den „Freiraumlabors“ bis hin zu Kinderbauernhöfen und Erwerbsbetrieben umfassen soll.DreiArbeitsgruppenElMeyer-Renschhausen Weiterlesen

Herbstfest auf dem Gleisdreieck

Am Sonntag den 18. Oktober wurde auf dem neuen Marktplatz im nördlichen Teil der Kleingartenkolonie POG im Park auf dem Gleisdreieck West ein Herbstfest mit vielen bunten Marktständen begangen. Einladende Initiatoren war die Gruppe Social Seeds, die neben anderem die Erzeugnisse ihres diesjährigen Saatgutbeets im Allmende-Garten vorstellten. Nebendran ein fast dschungelartiger Blumenstand, eine Würstchenbraterei nebst einem Stand mit selbstgemachten Holunder- und Kräuter-Säften aus der Gartenkolonie. Dazu gab es koreanische Kräuterpfannekuchen aus dem ostasiatischen Gemeinschaftsgarten sowie Informationen über den Interkulturellen Garten Rosenduft und manches mehr. Die ständig langen Menschen-Schlangen von Kaffee- und Kucheninteressierten vorm Cafe Eule zeigten einmal mehr wie sinnvoll die neuen Mischformen der Parknutzung sind, die aktive Kleingärtner und Gemeinschaftsgärtner einschließen und ihnen zumindest teilweise resp. gelegentlich auch kommerzielle Betätigungen gestatten.

 

Besuch aus Osteuropa

 

EstherpflanztFotoElisMeyerRenschh „In Moskau ist alles voll Staub, hier habe ich den Eindruck atmen zu können!“ sagt mir Anna als ich sie bitte, mir beim Gießen der Gemeinschaftsbeete zu helfen. Zusammen mit ihrer Dresdener Freundin hat sie für Studierende aus Russland eine einwöchige Deutschlandreise organisiert. Davon wollten sie unbedingt auch einen ganzen Tag zu uns in den Gemeinschaftsgarten Allmende-Kontor kommen. Sie wollten uns helfen. Das sich-selbst-wässernde-Beet musste auf Vordermann gebracht werden. Im Geräte-Schrank fand sich noch eine Erdspende und Karin Lücker vom Nachbarprojekt schenkte uns auch zwei Schubkarren voll, die die starke Esther (unsere Praktikantin aus den USA) mit Hilfe einer der jungen Russinnen holte… Ozgür aus dem Garten und die jungen Männer der Besuchergruppe machten sich an die schwierige Reparatur der Bewässerungsflügel… Zum Schluß hatten wir wirklich etwas geschafft und alle waren zufrieden…Mal wieder ein wunderbarer Tag voll Sonne, Wind und Freiheit im Gemeinschaftsgarten Allmende-Kontor.

Bücherbox im Allmende-Kontor

OLYMPUS DIGITAL CAMERALetzte Woche wurde eine neue Bücherbox feierlich eingeweiht. Also eine Freihandminibibliothek für den geldlosen Büchertausch! Untergebracht in einer alten Telefonzelle. Auf Wunsch der Auszubildenden der BSR, die die Regale und die Bank drumherum gezimmert haben, am Allmende-Kontor auf dem Tempelhofer Feld. Gleich stellte Gärtner Patrick seine schöne Gartenzeitschriftensammlung hinein, die am nächsten Tag bereits weiter gewandert war. Seither herrscht reges Geben und Nehmen an der Bücherbox, viele bringen ausgelesene Romane, Sachbücher aller Art oder Manuals für abgelaufende PC-Programme. In jedem Fall eine schöne Idee! Zumal die Azubis die alte Telefonzelle wunderschön bemalt haben. Ganz im Sinne der De-Growth-Idee: statt beengender Sammelei oder unnatürlich-ewigen Wachstum die Dinge einfach weiterwandern lassen.

Tempelhofer Feld: Freiraum für alle

Tempelhofer Feld: Bauen oder Freiraum?
Vor dem I. Weltkrieg sprach man von Bodenspekulation
Der Streit um das Tempelhofer Feld ist nicht neu. Kurz vor dem ersten Weltkrieg versuchte das Militär aus dem Verkauf des Tempelhofer Feldes Kapital zu schlagen. Genauer gesagt aus einem Teil der Tempelhofer Feldes, das es für Paradeaufzüge nicht mehr brauchte. Übrigens mit Erfolg. Zumindest zunächst. Wenig später kam dem Fiskus der Krieg dazwischen… Weiterlesen

Anziehungspunkt Allmende-Kontor

OLYMPUS DIGITAL CAMERAAllmende-Kontor, Gemeinschaftsgarten auf dem Tempelhofer Feld, dem ehemaligen Flughafen in Berlin. Samstag 8. März 2014 schönster Sonnenschein: ein beeindruckendes Treiben. Überall auf allen Beetbänken saßen die Menschen, zu zweit, zu dritt, in kleinen Gruppen, lesend und klönend und dazwischen spielten unzählige junge Mütter und Väter mit ihren Kleinkindern zwischen den Beeten, mit den Skulpturen der Künstlerstudenten aus Chikago oder auf den Heuballen der Arche Metropolis. Das ganze Tempelhofer Feld war sehr gut besucht, aber im Gemeinschaftsgarten des Allmende-Kontor tummelten sich schier unglaubliche Besucherscharen aus aller Herren Länder, Weiterlesen